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        <title>ArticleDirectory: Tipps &amp; Tricks</title>
        <description>Tipps &amp; Tricks articles from ArticleDirectory</description>
        <link>http://www.articolos.de/Tipps-Tricks/</link>
        <lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 14:53:41 +0200</lastBuildDate>
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            <title>Strom sparen  meist einfacher als man glaubt</title>
            <link>http://www.articolos.de/articles/Strom-sparen-meist-einfacher-als-man-glaubt</link>
            <description><![CDATA[Jedes Jahr steigt der Strompreis weiter an. Das belastet den Geldbeutel enorm. Damit man aber nicht im dunklen Zimmer sitzen muss und am Monatsende auch noch was rausbekommt, kann man Strom im Haushalt einsparen. Gehört hat das sicher jeder schon mal, aber die wenigsten wissen genau wie. Mit ein paar kleinen Tricks und Tipps lässt sich eine Menge Strom sparen. Wer es mal versucht wird sich am Jahresende über den geringeren Stromverbrauch freuen können.<br><br><span style="font-weight: bold;">6 Tipps zum Stromsparen</span><br><br><span style="font-weight: bold;">Kaufen sie das richtige Gerät</span><br>Geschirrspüler, Mikrowelle und Wäschetrockner  in fast keinem Haushalt fehlen diese Geräte. Sie erleichtern die Hausarbeit und sparen uns jede Menge Zeit ein. Ob Singlehaushalt oder Großfamilie, die elektrischen Geräte sind in jeden Haushalt gleich. Wer schon beim Gerätekauf auf den Stromverbrauch achtet, spart bares Geld. Geräte mit Energieklasse A sind am Bestem im Verbrauch. Entscheiden Sie vor dem Kauf, ob Sie die zahlreichen Zusatzfunktionen auch wirklich brauchen. Jede Extra-Funktion kann auch extra Strom kosten.<br><br><span style="font-weight: bold;">Energiesparende Gerätenutzung</span><br>Wer beim Aufstellen von Kühlgeräten (Kühlschrank oder Tiefkühltruhe) auf den richtigen Standort achtet, hat schon ein paar Euro im Jahr eingespart. Stehen Kühlgeräte neben Herd und Heizung, verbrauchen sie beachtlich mehr Strom. Bevor Sie die Waschmaschine, den Trockner oder den Geschirrspüler einschalten, sollten diese Geräte auch voll beladen sein. So sparen Sie nicht nur Strom, sondern auch Wasser. Halten Sie sich längere Zeit nicht in einem Raum auf dann drehen Sie Licht, Radio und Fernseher ab.<br><br style="font-weight: bold;"><span style="font-weight: bold;">Vermeiden Sie Bereitschaftsschaltung  StandBy</span><br>Dass ein richtiges Abschalten von Fernseher, Computer oder Musikanlage im Jahr etliches an Geld sparen kann, haben Forschungen auf diesem Gebiet gezeigt. Immer mehr Geräte warten im StandBy-Modus auf den Gebrauch. Obwohl die Geräte scheinbar ausgeschaltet sind, verbrauchen sie Energie. Schalten Sie diese Geräte am Besten ganz aus, wenn sie nicht benutzt werden. Sehr gut geht das über eine Steckerleiste mit Schalter. So muss nicht jedes Gerät einzeln abgeschaltet werden.<br><br><span style="font-weight: bold;">Trennen Sie sich rechtzeitig von alten Geräten</span><br>Alte Geräte sind pure Stromfresser. Besonders alte Geräte mit hoher Leistung, wie zum Beispiel Elektroherd, Bügeleisen, Wäschetrockner und Waschmaschine. Wer sich rechtzeitig für einen Neukauf entscheidet spart nicht nur Strom und Geld, sondern bekommt auch gleich den neuesten Komfort und die beste Leistung, die zurzeit auf dem Markt ist.<br><br><span style="font-weight: bold;">Energieverbrauch überprüfen</span><br>Jeder kann mit einem Energiemessgerät zu Hause den Stromverbrauch seiner Geräte messen. Diese Energiemessgeräte kann man kaufen oder sich von seinen Stromanbieter, oft auch kostenlos, ausborgen. Man steckt das Energiemessgerät zwischen Steckdose und Elektrogerät und kann sofort den Energieverbrauch ablesen. So weiß man ganz genau welches Gerät wie viel Strom verbraucht. <br><br><span style="font-weight: bold;">Kochen mit Elektroherd</span><br>Gas oder Kohleöfen hat heute kaum noch jemand. Die meisten Haushalte sind mit Strom und Elektroherden ausgerüstet. Die richtige Handhabung spart auch hier eine Menge Geld. Die Heizplatten sollten ca. fünf bis zehn Minuten bevor das Essen fertig ist abgeschaltet werden. Sie heizen noch nach. Beim Kochen von Nudelwasser das Salz erst zufügen, wenn das Wasser schon kocht. Wer das Salz vorher zugibt wartet länger bis das Wasser kocht und das verbraucht wieder mehr Strom. Salz verzögert den Siedepunkt des Wassers. <br><br>Es ist also gar nicht so schwer ein wenig Strom im Haushalt einzusparen. Sie werden an der Jahresabrechnung sehen, dass es sich gelohnt hat. Versuchen Sie es einfach mal und vergleichen Sie mit alten Abrechnungen. Vielleicht kommt so sogar das Geld für ein Gerät zusammen, was ersetzt werden soll.<br>]]></description>
            <author>Admin</author>
            <pubDate>Mon, 07 Aug 2006 22:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
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            <title>Bügeltipps für zu Hause</title>
            <link>http://www.articolos.de/articles/Buegeltipps-fuer-zu-Hause</link>
            <description><![CDATA[Für die meisten ist Bügeln eine unliebsame Aufgabe. Entweder wollen die Falten nicht herausgehen oder die Wäsche ist widerspenstig. Zudem nimmt Bügeln auch noch eine Menge Zeit in Anspruch, die man doch viel besser mit anderen Dingen ausfüllen könnte.<br>Um das Bügeln zu erleichtern, hier ein paar wertvolle Tipps und wer weiß, vielleicht wird es doch für den einen oder anderen noch zum Hobby.<br>Stocktrockene Textilien lassen sich sehr schlecht bügeln. Man sollte die Wäsche bügeln, wenn sie noch etwas feucht ist oder sie vor dem Bügeln einsprengen. Natürlich kann man auch gleich ein Dampfbügeleisen benutzen. Dieses produziert die nötige Feuchtigkeit bei richtiger Handhabung selber. Wolle und Seide sind empfindliche Materialien. Sie dürfen nur zwischen zwei feuchten Tüchern gebügelt werden. Seide sollte man nie einsprengen.<br><br style="font-weight: bold;"><span style="font-weight: bold;">Auf die Bügeltemperatur kommt es an</span><br><br>In der Wäsche befinden sich Etiketten, auf denen die Wasch- und Bügelhinweise zu finden sind. Achten Sie auf diese Hinweise und Sie werden lange Freude an ihrem Kleidungsstück haben. <br>Bestimmte Stoffe wie Kunstfasern, Seide und Wolle dürfen nur bei niedrigen Temperaturen gebügelt werden. Um die richtige Bügeltemperatur einstellen zu können, sollte man für einige Stofftypen allgemeine Temperaturempfehlungen kennen. Diese können jedoch durch chemische Veredlung oder Imprägnierung abweichen.<br>Baumwolle und Leinen kann bei hohen Temperaturen gebügelt werden. Auf dem Bügeleisen kann sich das auch in drei Punkten darstellen.<br>Kunstfasern, wie Nylon und Viskose, sollten nicht oder nur bei sehr niedriger Temperatur gebügelt werden. Das entspricht einem Punkt auf dem Bügeleisen.<br>Wolle nicht oder nur zwischen zwei feuchten Handtüchern bei niedriger Temperatur bügeln. Meist ist es nicht nötig Wolle zu bügeln.<br>Seide nur bei niedriger Temperatur zwischen zwei feuchten Handtüchern bügeln. Bitte nicht einsprengen, da Seide leicht Wasserflecken bekommt!<br><br><span style="font-weight: bold;">Bügelreihenfolge beachten!</span><br><br>Zuerst sollten die Kleinteile gebügelt werden, damit die großen Flächen nicht wieder verknittern. Dann die größeren Stoffflächen bügeln.<br>Bei Hemden und Blusen sieht das so aus: Erst den Kragen, Manschetten, Ärmel, Schultern und dann den Rest samt Knopfleiste.<br>Um Bodenkontakt bei größeren Textilien wie Bettwäsche oder Tischdecken zu vermeiden, stellt man hinter das Bügelbrett zwei Stühle. Der gebügelte Teil der Wäsche fällt dann ziehharmonikaartig darauf.<br>Soll die Textiloberfläche glänzen, wie zum Beispiel bei Tischwäsche, bügelt man die Wäsche von rechts. Soll eine glänzende Oberfläche vermieden werden, zum Beispiel bei Kleidungsstücken, wird von links gebügelt.<br>Stickereien und Applikationen sollten auf einer weichen Unterlage zuerst von rechts und anschließend von links gebügelt werden. So werden sie wieder besonders schön.<br>Blusenärmel oder Röcke werden wieder schön glatt, wenn man die Bügeleisenspitze von den weiten Teilen in die Enge führt. Hier kann ein Ärmelbrett von Vorteil sein.<br>Wer diese paar Tipps beachtet, kann beim nächsten Bügeln sicherlich ein besseres Endergebnis vorweisen als bisher. Glatte Wäsche sieht ja auch gleich viel besser aus. Wer möchte schon zerknittert herumlaufen? Hat man keine Zeit oder überhaupt keinen Funken Talent zum Bügeln, kann man seine Bügelwäsche auch zu einem Bügelservice oder in die Heißmangel bringen. Da können sich andere damit herumärgern und so teuer ist das zum Glück auch nicht! Aber versuchen Sie es doch erst mal selber.<br><br>]]></description>
            <author>Admin</author>
            <pubDate>Sun, 06 Aug 2006 22:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
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            <title>Der Knigge oder die Kunst, sich nicht zu blamieren...</title>
            <link>http://www.articolos.de/articles/Der-Knigge-oder-die-Kunst-sich-nicht-zu-blamieren</link>
            <description><![CDATA[Ein persisches Sprichwort lautet: Höflichkeit ist ein Kapital, das den reicher macht, der es ausgibt. Ob im Internet oder im Fernsehen, auf Schritt und Tritt stößt man auf die Aussage, dass Höflichkeit und gutes Benehmen wieder stark in Mode sind. Es werden gehäuft Benimmkurse angeboten, man kann Etikette-Newsletter mit den neuesten Tipps zum Thema abonnieren und sogar die aufgrund diverser Fernsehshows wieder modern gewordenen Tanzschulen vermitteln Nachhilfe in Stil und Etikette. <br>Je mehr Menschen über das richtige Verhalten im Alltag und im Berufsleben Bescheid wissen, umso mehr kann man es sich selbst nicht mehr leisten, sich NICHT im Du-darfst!- und Du-darfst-nicht!-Dschungel auszukennen. Um nicht von dem einen ins andere Fettnäpfchen zu stolpern, sollte der Knigge somit zur Pflichtlektüre werden!<br>Der ursprüngliche Knigge war im Übrigen gar kein Benimmbuch. Adolph Freiherr Knigge hat im Jahre 1788 das schon zu seinen Lebzeiten erfolgreiche Werk Über den Umgang mit Menschen veröffentlicht. Diese Aufklärungsschrift war indessen keineswegs eine Anleitung, wie man sich in feiner Gesellschaft zu Tische benimmt, sondern ein Ratgeber für Höflichkeit und Takt im Umgang mit Leuten von verschiedenen Gemütsarten, Temperamenten und Stimmungen des Geistes und Herzens, mit Eltern, Kindern, Eheleuten, Verliebten, Nachbarn, Fürsten, Geistlichen und viele mehr. Seine Bücher wurden jedoch vom Verlag nach seinem Tode um Benimmregeln erweitert, die heute natürlich teilweise überholt bzw. erweitert worden sind.<br>Höflicher Umgang miteinander ist mehr als wichtig. Übertrieben und leicht lächerlich wirkt es allerdings, wenn der Herr der Dame einen feinen Handkuss andeutet und sich wie ein Gentleman aus dem 18. Jahrhundert vor ihr verbeugt. Der goldene Mittelweg sollte gefunden werden. Folgende wichtigste Regeln, die man im Alltag unbedingt beherrschen sollte, helfen, bei den Mitmenschen besser anzukommen und die berufliche Karriereleiter hinauf zu steigen. Denn vermehrt Firmenchefs schauen bei ihren Bewerbern und Mitarbeitern nicht nur auf deren fachliche Qualifikation, sondern vor allem auch auf deren Auftreten und Manieren.<br><br><span style="font-weight: bold;">Im Berufsleben</span><br><br>Die Dame ist im privaten Bereich diejenige, die entscheidet, wem sie die Hand schüttelt und sie darf beim Shakehands sitzen bleiben. Im beruflichen Umfeld ist es jedoch Sitte und Brauch, dass der Ranghöhere entscheidet, wem er die Hand reicht  die Dame sollte sich dabei von ihrem Sitz erheben.<br>Pünktlichkeit ist eine Zier! Unpünktlichkeit ist extrem unhöflich. Sich dafür nicht zu entschuldigen, ist eine Todsünde!<br>Am neuen Arbeitsplatz ist es nicht an dem Neuling, das Du anzubieten oder vorzuschlagen oder den Mitarbeitern die Hand zu reichen. Man muss abwarten, bis der Ranghöhere oder auch der Rest der Kollegen auf den Neuen zugehen und die Hand ausstreckt. <br>Das Anklopfen vor Betreten eines anderen Arbeitszimmers  auch des Sekretariats, sofern es sich um kein Großraumbüro handelt - ist ein Muss. Ausnahme: Der sich in dem Raum befindliche Mitarbeiter wünscht ausdrücklich, dass man nicht klopft. <br>Korrekt kleiden und nicht zu leger. Es wird erwartet, den Kleidungsstil der Kollegen bzw. Kolleginnen zu beachten und sich anzupassen.<br>Grüßen sollte immer derjenige, der den anderen zuerst sieht. Beim Betreten eines Raumes sollte derjenige grüßen, der eintritt.<br><br><span style="font-weight: bold;">Im Alltag und in Gesellschaft </span><br><br><span style="font-weight: bold;">Beim Begrüßen: Ladys first, außer<br><br></span>In gesellschaftlichem Umfeld gilt erst einmal: Ladys first! Bei größeren Gruppen mit Personen verschiedenen Geschlechts kann man beim Begrüßen allerdings der Reihe nach gehen. Außer es handelt sich bei der Gruppe um sieben Herren und eine Dame  hier beginnt man mit dem weiblichen Geschlecht. Im Büro sollte man den Chef vor der Sekretärin grüßen. Begegnet man den beiden allerdings in der Oper, so läuft es umgekehrt: Zuerst sie, dann er.<br>Das Wort Fräulein ist übrigens im deutschsprachigen Raum nicht mehr zeitgemäß.<br><br><span style="font-weight: bold;">Der Vortritt<br><br></span>Ladys first  diese Regel wird nie unmodern, auch wenn manche Herren glauben, sie müssen sich nicht mehr danach richten, da die Frauen ja jetzt emanzipiert seien und nun auch darauf keinen Wert mehr legen würden <br>Nichtsdestotrotz: Die Frau bekommt den Vortritt, außer eine andere Person ist deutlich älter als sie (mehr als eine Generation) oder besonders würdig. <br>Beim Einstieg in einen Aufzug sollte man allerdings diejenigen, die vorne stehen, zuerst einsteigen lassen und beim Verlassen sollten diejenigen zuerst aussteigen, die näher an der Lifttür stehen.<br>Auch beim Anstehen an der Wursttheke beim Supermarkt gilt die Regel: Wer zuerst da ist, bestellt. Hier muss nicht darauf geachtet werden, alle Damen zuerst bestellen zu lassen<br><br><span style="font-weight: bold;">Im Restaurant<br><br></span>Die Papierserviette sollte nach Gebrauch nicht zusammengeknüllt auf dem Teller landen, sondern locker gefaltet links neben den Teller gelegt werden.<br>Brot in die Suppe tunken ist absolut verpönt. Das Trinken der restlichen Suppe aus einer kleinen Suppentasse mit Henkeln ist allerdings erlaubt. Zuerst sollte aber bitte der Großteil der Einlage samt der Suppe ausgelöffelt worden sein!<br>Den Kaffee- oder Teelöffel leckt man nach dem Umrühren der Flüssigkeit nicht ab. Man legt ihn in nassem Zustand daneben.<br>Gläser mit Stiel sollten auch nur am Stiel angefasst werden. <br>Es ist nicht mehr üblich, mit den Gläsern anzustoßen, außer man feiert einen besonderen - also runden - Geburtstag. Man erhebt das Glas, sieht sich gegenseitig dabei an und trinkt einen Schluck, schaut sich wieder an und stellt das Glas ab.<br>Falls man keinen Alkohol in seinem Glas hat, so darf man entgegen der früheren Regelung ebenso sein Glas erheben und anstoßen. Geht es leger zu, so ruft man sich Prost! zu. Eleganter ist allerdings Zum Wohl!<br>Den ersten Schluck sollte übrigens der Gastgeber trinken. Er muss warten, bis das Glas jedes Gastes gefüllt ist und nach ein paar einleitenden Worten den ersten Schluck nehmen. Das ist das Startzeichen für alle anderen, ebenso zu trinken.<br><br><span style="font-weight: bold;">Haatschiiii! Der richtige Umgang mit dem Taschentuch</span><br><br>Was viele sicher nicht gewusst haben und vermutlich nicht unbedingt darauf umsteigen möchten: Man sollte auch als Dame immer ein sauberes und faltenfreies Stofftaschentuch bei sich haben. Dies ist eine alte Regel, die auch heute noch ihre Gültigkeit hat. Ist man aber verkühlt und braucht das Taschentuch ständig, ist das Papiertaschentuch hygienischer. Man sollte es allerdings nach einmaligem Benutzen entsorgen. <br>Beim Niesen sollte man zunächst mit dem Sessel ein wenig nach hinten rücken, wenn man zwischen mehreren Gesprächspartnern sitzt. Falls es für das Zücken eines Taschentuchs zu spät ist, sollte man laut Benimmbuch in die linke Hand niesen. Dies ist für den Gesprächspartner angenehmer, der einem am Schluss der Sitzung ja wieder die (rechte) Hand schütteln muss.<br>Gesundheit wünscht man heutzutage nicht mehr. Und zwar, weil das Niesen an sich als Fauxpas angesehen wird. Mit dem Gesundheit! wünschen lenkt man auch noch die Aufmerksamkeit auf diesen Ausrutscher und somit sollte man das Niesen des anderen geflissentlich übersehen. Aber auch hier gilt es, sich der Umgebung anzupassen. Wird es allgemein erwartet, dass man Gesundheit sagt, dann sollte man es auch tun. Auf keinen Fall sollte man jedoch Zum Wohlsein ausrufen. Entschuldigen für das Niesen muss man sich eigentlich nicht. Es sei denn, man muss mehrmals hintereinander niesen und stört dabei die laufende Besprechung. <br><br><span style="font-weight: bold;">Kein gut gemeintes Vergreifen an Kranken und Behinderten</span><br><br>Jeder Mensch braucht einen Schutzwall um sich herum. Experten zufolge sind es rund sechzig Zentimeter im Radius. Ein nicht wahrnehmbarer Kreis, in den nur die engsten Mitmenschen eindringen dürfen. Daher sollte man einen behinderten Menschen z.B. am Zebrastreifen nicht einfach ohne Vorwarnung beim Arm nehmen oder sich an dessen Rollstuhl vergreifen, ohne ihn vorher gefragt zu haben, ob ihm das recht ist.<br><br style="font-weight: bold;"><span style="font-weight: bold;">Das Handy: So halten Sie den Ärger klein</span><br><br>Der rasende Anstieg der Handybesitzer in den letzten Jahren hat nicht nur Freude gebracht. Der dezente Umgang mit Handys im öffentlichen Bereich ist daher wichtig. <br>Bei Veranstaltungen, gemeinsamen Abendessen und weiteren Events, während derer man nicht auf sein Mobiltelefon verzichten möchte, schaltet man sein Handy am besten auf lautlos. Der Vibrationsalarm zeigt einem dennoch einen einlangenden Anruf an.<br>Ruft jemand an, entschuldigt man sich und verlässt den Raum bzw. den Tisch, um die anderen oder den Essenspartner nicht zu stören. Man sollte nicht zulange weg bleiben und sich noch einmal entschuldigen, wenn man wieder zum Tisch bzw. in den Raum zurückkehrt.<br><br>Alle Gesellschaftsregeln hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Falls man wirklich alle Kenntnisse zum Thema Etikette erlernen will, bieten Unternehmen Kurse an, bei denen einem die Umgangsformen und Benimmregeln genauestens vorgestellt werden. Von Wie esse ich was? bis Verhalten bei Trauerfeiern, Welche Geschenke wann auspacken? bis Grüßen und Bedanken und Körpersprache. <br>Vorsicht aber, liebe Herren, es nützen die besten Manieren bei Tische im Nobelrestaurant nicht, wenn Sie bei Betreten und Verlassen des Etablissements danach trachten, vor der Dame durch die Tür zu kommen und in der Folge vergessen, ihr die Türe offen zu halten. Ebenso haben Sie ganz sicher verloren, wenn Sie beim Infahrtsetzen Ihres Automobils nicht darauf achten, ob Ihre Begleiterin beide Exemplare ihrer grazilen Beine bereits im Wagen verstaut hat!<br>]]></description>
            <author>Admin</author>
            <pubDate>Sun, 06 Aug 2006 22:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
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            <title>Die Kunst des Streitens</title>
            <link>http://www.articolos.de/articles/Die-Kunst-des-Streitens</link>
            <description><![CDATA[Selbst harmoniebedachte Menschen kommen zuweilen in die Verlegenheit, ihren Standpunkt verteidigen zu müssen, welcher Umstand bei einem nicht gerade apathischen Gegenüber meist in einen Streit ausartet. Manchem wohnt die Gabe inne, die Argumente des Gegners derart zu verdrehen, dass sie ihm selbst wiederum zugute kommen. Anderen wiederum fällt erst eine Stunde später ein, was sie hätten kontern können. Die griechische Göttin Eris war die Göttin des Streites und der Zwietracht. Eristik nennt sich daher die Kunst des Streitens und Debattierens. Der deutsche Philopsoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) hat beispielsweise in seinem Werk Dialektische Eristik 38 Kunstgriffe aufgestellt, die anzeigen, wie man aus jedem Streit, ob man nun Recht hat oder nicht, siegreich hervorgeht. Doch wie streitet man richtig und geht mit einem befriedigenden Ergebnis für beide aus dem Streit hervor?<br><br><span style="font-weight: bold;">Ausweichen ist keine Lösung</span><br><br>Ein 83-jähriger Inder hat vor ein paar Monaten für Schlagzeilen in der Weltpresse gesorgt, als bekannt wurde, dass er nach einem Streit mit seiner Frau seit einem halben Jahrhundert in einem Baum lebt. Das ist natürlich ebenso eine Möglichkeit, auf einen Streit zu reagieren und weitere unangenehme Auseinandersetzungen zu vermeiden, jedoch sollten vernünftige Menschen doch ein erwachseneres Verhalten an den Tag legen können. Das ist leider nicht immer der Fall: Oft geht es in Streitigkeiten nur um Kleinigkeiten und diese sind nicht der Rede  und schon gar nicht der verbalen Zerfleischung  wert.<br><br style="font-weight: bold;"><span style="font-weight: bold;">Worin die Kunst liegt</span><br><br>Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten, so der irische Literaturnobelpreisträger George Bernhard Shaw (1856-1950). Der Ablauf und Inhalt einer verbalen Auseinandersetzung zweier Menschen gibt tatsächlich sehr deutlich Aufschluss über das Niveau der Gesprächspartner. Das Ziel eines Streites sollte das konstruktive Diskutieren und mögliche Lösen von Meinungsverschiedenheiten sein. Dies gelingt vielen nicht, da sie einfach zu impulsiv und emotional an die Sache herangehen. Dabei ist es doch sehr wichtig, in einem Streit zu versuchen, auf einen grünen Zweig zu kommen, da schwelende Konflikte mit der Zeit die Atmosphäre und die Beziehung zueinander vergiften.<br>Keine Frage, Streitereien und Emotionen sind untrennbar. Doch trotzdem sollte man versuchen, die Sache, um die man sich streitet, im Auge zu behalten und sachlich zu bleiben. Am besten kann man dem anderen seinen Standpunkt verständlich machen, indem man ihm die eigene Situation mit einem Vergleich angelehnt an dessen eigenes Verständnis anzeigt. Stell Dir vor, ich würde mit all Deinen Freunden hier tanzen und Du müsstest von der Bar aus zusehen. Würde Dir das nicht auch wehtun? <br>Ein wichtiger Punkt, der aber den meisten Streithähnen bestimmt am schwersten fällt, ist das Zuhören. Durch das Zuhören nimmt man dem Streitpartner schon mal den Wind aus den Segeln und heizt ihn in seiner gereizten Stimmung nicht noch mehr auf. Zudem fühlt er sich bei gewissen zustimmenden Gesten ein wenig verstanden und man kann sich daraufhin konstruktiv nähern. <br>Um die Welt des anderen und dessen Argumente zu verstehen, sollte man versuchen, sich in ihn und dessen Umfeld hinein zu versetzen. Gewisse Sichtweisen werden oft durch den Perspektivenwechsel besser verstanden. Frei nach dem Motto: Walk a mile in my shoes!<br><br><span style="font-weight: bold;">Angriffe und Vorwürfe vermeiden</span><br><br>Bei der Wortwahl sollte man ebenso vorsichtig sein. Unbedachte Vorwürfe leiten heftige, unkonstruktive Streitgespräche ein, die zu keinem guten Ende führen. Gefühle und Fakten sollten ruhig, konkret und sachlich vorgebracht werden. Ein Ich fühle mich nicht gut, wenn Du mit anderen Männern/Frauen auf der Tanzfläche bist zeigt dem Partner die Gefühle und kann außerdem gegenüber generellen Behauptungen wie Das Tanzen mit den anderen macht Dir viel mehr Spaß als mit mir nicht entkräftet werden. Durch Aufzeigen der eigenen Befindlichkeit kann man dem anderen die eigene Sichtweise verständlich machen, ohne damit einen Angriff zu tätigen. Das regt das Gegenüber an, über sein Fehlverhalten nachzudenken. Bei direkten Angriffen wie Du bist so egoistisch! Du lässt mich in Lokalen dauernd links liegen! erreicht man nur, dass der Angegriffene blockiert und stur bleibt oder gar zu einem massiven Gegenangriff übergeht. <br>Falsch eingebrachte Sätze und Formulierungen können den anderen provozieren, ihn regelrecht explodieren lassen. Somit ist es wichtig, bedachtsam zu reden. Wenn zwei sich streiten, ist der, der dem Zornigen nicht widerspricht, der Weisere, weissagte schon Euripides, ein vorchristlicher griechischer Tragödiendichter. Wer im richtigen Moment schweigt, kann oft erfolgreicher streiten, weil er nur dann argumentiert, wenn es sich lohnt. Das kann natürlich ebenso den Nachteil haben, dass der andere ob des Schweigens nur noch zorniger wird<br>Wird man persönlich angegriffen, sollte man Fragen stellen, die den unfairen Angreifer aus dem Konzept bringen. Eine Anschuldigung, die man in ruhiger Weise wiederholt, zeigt dem anderen, dass man zugehört hat und erreicht damit eine Besänftigung des aufgebrachten Gegenübers. Eine sachliche Auseinandersetzung ist in der Folge möglich. <br>Auseinandersetzungen sollten zudem nur unter vier Augen stattfinden. Abgesehen davon, dass es für die Streitenden selbst unangenehm ist, ihre Meinungsverschiedenheiten in der Öffentlichkeit austragen zu müssen, versetzen sie auch die unfreiwilligen Zeugen in eine peinliche Situation. Auf keinen Fall sollten Streitigkeiten vor den Augen und Ohren der Kinder ausgetragen werden. Nichts verletzt eine Kinderseele mehr als die gegenseitigen bösen Angriffe ihrer Eltern miterleben zu müssen.<br>&nbsp;<br><span style="font-weight: bold;">Charakterbildung</span><br><br>Streiten wird heutzutage nicht mehr als Zeichen von Disharmonie und Unfrieden gewertet, sondern in der Gesellschaft immer mehr als notwendiges Mittel gesehen, um Grenzen aus zu stecken und auf Dauer miteinander auszukommen. Daher ist es umso wichtiger, vor allem mit Einfühlsamkeit und Verständnis auf den anderen zuzugehen und nicht mit aller Gewalt mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Wie sagte schon der deutsche Historiker Leopold von Ranke (1795-1886): Zwischen Gelingen und Misslingen, in Streit, Anstrengung und Sieg bildet sich der Charakter.<br>&nbsp;]]></description>
            <author>Admin</author>
            <pubDate>Sun, 06 Aug 2006 22:00:00 +0200</pubDate>
        </item>
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