Den berühmt-berüchtigten Alkoholtester der Polizei, in den
man pusten muss, um den Alkoholpegel im Körper zu messen, kennt jeder. Nicht
nur im Internet, sondern auch in Apotheken sind verschiedene Modelle von
solchen Alkoholtestern für den Privatgebrauch erhältlich. Sie unterscheiden
sich hinsichtlich Preis, Technik und Zuverlässigkeit, das Pusten ins Röhrchen
ist jedoch auch hier bei allen Modellen gleich geblieben. Experten von TÜV und
ADAC haben die Geräte, die es schon für wenige Euros zu kaufen gibt, genauer
angesehen und kommen zu einem eindeutigen und übereinstimmenden Ergebnis. Vor
allem die günstigen Alkoholtester sind alles andere als zuverlässig, vor allem
im niedrigen Promillebereich, der ja im Zweifelsfall für die
Fahr(un)tüchtigkeit maßgeblich ist, kann den im Handel erhältlichen Modellen
nicht vertraut werden. Den mit dem eigenen Alkoholtester gemessenen
Atemalkoholspiegel als Maßstab und als Entscheidungsgrundlage dafür zu
verwenden, ob man sich hinter das Steuer setzt, ist daher nicht zu empfehlen,
darauf weisen selbst viele Hersteller hin. Als witziger Partygag, als Wink mit
dem Zaunpfahl oder auch zu Demonstrationszwecken kann ein solcher Alkoholtester
natürlich gekauft und auch benutzt werden, nur im Straßenverkehr sollte im
Zweifel immer gelten: Mit Alkohol im Blut lieber das Auto stehen lassen.