Mit der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist es möglich das Risiko einer Berufsunfähigkeit abzusichern. Oftmals rührt diese Berufsunfähigkeit aus Unfällen oder Krankheiten, die es der versicherten Person dann unmöglich machen für Ihren eigenen Lebensunterhalt selbst aufzukommen.
Die private Berufsunfähigkeit versichert hier zu meist zwei Dinge: eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit und die Berufsunfähigkeitsrente. Beides kann auch kombiniert oder getrennt von einander auch mit anderen Verträgen (z.B. Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung) abgeschlossen werden.
Bei der Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit versichert mal, dass der Beitrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder einen anderen Vertrag, wie z.B. eine Rentenversicherung, trotzdem weiter erbracht wird. Man wird also vom Beitrag befreit, erhält aber trotzdem die gleiche Versicherungsleistung als wenn man den Beitrag weiter gezahlt hätte.
Die Berufsunfähigkeitsrente stellt den wesentlicheren Teil der Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Hier wird anhand des Einkommens des Versicherten eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente vereinbart. Diese wird dann im Versicherungsfall ausgezahlt. Sie dient dazu den erzielten Lebensstandard der versicherten Person zu erhalten und zu finanzieren.
Daher sollte die Berufsunfähigkeitsrente entsprechend hoch gewählt werden, wird Sie zu niedrig gewählt, weil man beispielsweise am Beitrag sparen möchte, besteht im Versicherungsfall das Risiko der Unterdeckung und finanzielle Einbußen sind der Fall. Gerade vor dem Hintergrund der zu erwartenden schlechten körperlichen Verfassung der versicherten Person erscheint dies schlecht kalkuliert.