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Brustkrebs


Was ist Krebs? Diese Frage haben sich die Ärzte schon im Altertum gestellt, denn Geschwülste kennt man schon lange. Heute weiß man, dass eine Krebsgeschwulst von einer einzelnen Zelle ausgehen kann, die sich von einer normalen Zelle in eine Krebszelle umgewandelt hat. Das kann überall im Körper passieren und deshalb gibt es auch so viele verschiedene Krebserkrankungen – wie zum Beispiel den Brustkrebs.
Brustkrebs ist die häufigste Krebskrankheit der Frau. Erst mittels Mammographie (Röntgen) oder Sonographie (Ultraschall) kann man ihn sehen. Es dauert oft mehrere Jahre von der ersten Krebszelle bis zu einem Tumor. Der Brustkrebs wächst bei jungen Frauen durchschnittlich schneller als bei Älteren. Aus diesem Grund wäre es für jede Frau ab dem 30. Lebensjahr ratsam sich regelmäßig untersuchen zu lassen, auch wenn man keine Beschwerden hat, denn Brustkrebs tut meistens nicht weh! Je früher der Brustkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Früh erkennen – rechtzeitig handeln

Beugen Sie vor, indem Sie regelmäßig nach der Monatsblutung Ihre Brust abtasten.
Nicht über jede Veränderung der Brust müssen Sie sich Sorgen machen. Kleinere und größere Knoten, die sich von selbst wieder zurückbilden, treten ebenso wie Flüssigkeitseinlagerungen bei fast jeder Frau vor der Monatsblutung auf. Nur selten entwickelt sich daraus Brustkrebs.

Tipps für die Selbstuntersuchung

Stellen Sie sich mit herabhängenden Armen vor den Spiegel und achten Sie vor allem auf die Größe, Form, Hautfarbe ihrer Brust, aber auch auf mögliche Veränderungen Ihrer Brustwarzen. Das gleiche gilt auch bei erhobenen Armen und von der Seite.
Legen Sie ihre rechte Hand flach auf die linke Brust, der linke Arm bleibt angehoben. Beginnen Sie nun mit allen Fingern das Brustgewebe vorsichtig, ohne Druck, nach Knoten und Veränderungen abzutasten. Dabei sollte auch die Achselhöhle nach Knötchen und Lymphknoten abgetastet werden. Durch das Drücken der Brustwarze sollte beobachtet werden, ob Flüssigkeit austritt. Wiederholen sie nun diese Untersuchung mit der linken Hand an der rechten Brust.
Sobald Sie Veränderungen in Form und Größe der Brüste, kleine Knoten, Verhärtungen oder Schwellungen der Lymphknoten feststellen oder bemerken, dass sich Ihre Brustwarzen in Farbe und Form verändert, eingezogen sind oder Flüssigkeit austritt, sollten Sie so bald wie möglich einen Frauenarzt aufsuchen. Warten Sie nicht aus einer vielleicht unbegründeten Angst heraus. Viele Veränderungen sind harmlos, doch auch bösartige Entwicklungen können im Frühstadium gestoppt oder mit kleinen Eingriffen behandelt werden.

Mögliche Ursachen für den Krebs

Die genauen Ursachen der Erkrankung von Krebs sind heute noch unbekannt. Wahrscheinlich wirken dabei mehrere Faktoren zusammen. Außerdem dürften eine chronische Schwächung des Immunsystems (etwa durch eine anhaltende körperliche oder psychische Belastung, durch Rauchen oder Alkoholkonsum), fettreiche Ernährung und Übergewicht, sowie Umweltgifte die Entstehung begünstigen.
Um einen Irrtum zu beseitig muss noch gesagt werden, dass Brustkrebs selbst nicht vererbt werden kann, sondern nur die Veranlagung für Krebs.
Über Krebs kann man inzwischen offen sprechen. Trotzdem vermeiden noch viele Menschen das Wort „Krebs“. Damit es nicht so bedrohlich klingt, verwenden Betroffene, Angehörige aber auch Ärzte gern den neutralen Begriff „Tumor“. Doch nicht jeder Tumor ist ein Krebs. Es gibt viele gutartige Tumoren, in denen das Gewebe wuchert, die aber im Gegensatz zu bösartigen Tumoren abgegrenzt an ihrem Platz bleiben und auch keine Tochtergeschwülste bilden.
Gerade in den letzten Jahren sind in der Behandlung mancher Krebsarten bedeutende Fortschritte erzielt worden. Trotzdem ist es nicht in Sicht, dass Krebs in näherer Zukunft besiegt werden kann. Durch eine gesunde Lebensweise kann das Krebsrisiko zwar gesenkt, aber nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist Früherkennung besonders wichtig. Viele Krebserkrankungen können erfolgreich behandelt werden, wenn man sie rechtzeitig entdeckt. Gehen Sie regelmäßig zu den Früherkennungsuntersuchungen und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie irgendeine Veränderung an sich bemerken.
Vielen Patienten geht es nach der Behandlung wieder gut und sie können ein hohes Alter erreichen. Auch wenn Krebserkrankungen bisher noch nicht heilbar sind, leben zahlreiche Betroffene nach der Therapie noch viele Jahre ein ganz normales Leben.
Und das bedeutet:
Sie können nicht nur am Leben, sondern im Leben bleiben.
Autor:  Admin

Artikel Link: http://www.articolos.de/artikel/Brustkrebs/

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