Wenn wir einmal ehrlich sind, würden wir doch alle gern hier
und da ein paar Pfunde verlieren. Warum auch nicht – das Abnehmen hat
schließlich nicht nur positive Auswirkungen auf das Aussehen, sondern auch auf
die Gesundheit. Doch Diäten sind oft nervig, machen schlechte Laune und helfen
meist auch nicht auf Dauer. Anders ist es da, wenn man überschüssiges Gewicht
bei den WeightWatchers verlieren möchte. Dort kann man entweder allein oder in
der Gruppe lernen seine Ernährung umzustellen und mit Spaß und Abwechslung
schlanker zu werden.
Spaß haben und Abnehmen – normalerweise schließen sich diese
beiden Gegensätze von vorneherein aus. Die Diäten sehen vor, dass man auf alles
was schmeckt verzichtet oder sie erlauben nur Mini-Portionen, bei denen man
ständig seinen knurrenden Magen im Ohr hat.
Anders ist es bei dem Konzept, das WeightWatchers verfolgt. Hier heißt
es: Abnehmen mit Genuss – und das ist nicht nur eine leere Phrase. Man braucht
wirklich auf nichts zu verzichten und in wöchentlichen Gruppentreffen kann man
sich gegenseitig motivieren und hat gleichzeitig noch viel Spaß.
Doch was macht WeightWatchers so erfolgreich? Das Konzept
setzt auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und sieht auch ein
wenig Sport vor. Aber keine Angst, Kalorien braucht hier niemand zählen. Auch
auf Fleisch, Süßigkeiten und das Lieblingsgericht muss nicht verzichtet werden.
Im Gegenteil, hier ist es ein Mix aus allem, der zu einem gesunden
Ernährungsstil führt, der auch in den Alltag zu integrieren ist.
FlexiPoints, so nennt sich das erfolgreiche Programm zur
Gewichtsverringerung, verspricht den Weg zum Wunschgewicht bei vollen Genuss. Etwas
ungewohnt ist es anfangs allerdings, das man Speisen und Getränken Points
zuordnet. Diese Points notiert man sich und rechnet sie anschließend am
Tagesende zusammen. Die Anzahl der Points, die man pro Tag verzehren darf,
richtet sich nach Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht und der täglichen
Beschäftigung. Was hier wieder ein bisschen nach Verzicht klingt, ist in
Wirklichkeit anders. Und sollte doch mal Hunger aufkommen und man hat seine
Points verbraucht, so haben viele Obst- und Gemüse-Arten 0 Points und man kann
sie nach Belieben essen.
Die Ernährungsumstellung allein verzeichnet schon einige
Erfolge. Treibt man zusätzlich auch noch Sport, sind die Erfolge noch größer.
Auch der eine oder andere Ausrutscher im Points-Programm kann mit Sport
ausgebügelt werden. Sport verschafft einem nämlich Bonus-Points, die dann auch
wenn gewollt verfuttert werden dürfen. Auf den wöchentlichen Gruppentreffen
werden dann die Erfolge gemessen, denn dort erfolgt der Gang auf die Waage und
das Ergebnis wird im Gewichtspass festgehalten. Natürlich werden Erfolge auch
belohnt – und das steigert die Motivation.
Allerdings kann nicht jeder etwas mit dieser Art der
Gruppendynamik anfangen. Darauf gehen die Macher der WeightWatchers ein und
bieten deshalb auch ihr komplettes Programm für zuhause an. Auf dem heimischen
PC oder im Internet bekommt man alle nötigen Informationen und zusätzlich auch
Rezepte. Im Internet gibt es auch noch ein Forum, wo man sich mit
Gleichgesinnten austauschen kann und auch eigene Rezepte weitergeben kann.
Ganz kostenlos ist die Abnahme mit WeightWatchers nicht,
aber die Kosten halten sich in Grenzen. Für die wöchentlichen Gruppentreffen
ist eine Gebühr zu entrichten – und wer spezielle Points arme Produkte kaufen
möchte, bekommt sie zu vernünftigen Preisen angeboten. Auch die Kochbücher, die
immer wieder Anregungen für kulinarische Köstlichkeiten geben, unterscheiden
sich im Preis nicht wirklich von marktüblichen Kochbüchern.