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Vitamine und was sie bewirken


Ohne sie geht nichts: Die Vitamine! Sie sind für unser Überleben notwendig und werden in kleineren Mengen benötigt. Da unser Köper nicht oder nur bei bestimmten Voraussetzungen in der Lage ist Vitamine selbst zu produzieren, müssen wir sie über die tägliche Nahrung mit aufnehmen.

Was bewirken Vitamine?

Vitamine sind ein zusätzlicher Antrieb für die Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Darüber hinaus wirken sie sich positiv auf unser Leistungsvermögen aus und garantieren die Erhaltung der wichtigen Lebensfunktionen. Auch die Widerstandsfähigkeit unseres Organismus wird von ihnen erhöht und sie wirken mit körpereigenen Enzymen und Hormonen zusammen, wo sie zum Teil auch zum Bestandteil werden. Des Weiteren unterstützen die Vitamine die Verwertung von Nährstoffen und wirken einigen Erkrankungen entgegen.

Wie macht sich Vitaminmangel bemerkbar?

Wenn wir zu wenig Vitamine zu uns nehmen, kann sich das in Wachstumsstörungen oder –hemmungen auswirken. Es gibt allerdings noch viele weitere spezifische Symptome, die durch das Fehlen von Vitaminen ausgelöst werden.

Welche Vitamine braucht man?

Es gibt fett- und wasserlösliche Vitamine, die nach ihrem Löslichkeitsverhalten eingeteilt werden. Zu den fettlöslichen gehören die Vitamine A, D, E und K. Die wasserlöslichen Vitamine sind B1, B2, B6, B12, C und Folsäure

Vitamin A
Das Vitamin A ist unter anderem notwendig für das Wachstum und die Erhaltung unserer Schleimhäute. Noch wichtiger ist es allerdings für unser Sehvermögen, denn es ist am Aufbau des Sehpurpurs und an der Bildung von Sehfarbstoffen maßgeblich beteiligt.
Herrscht ein Mangel an Vitamin A, können Nacht-, Farbenblindheit und eine geringere Sehschärfe bei Dämmerlicht die Folgen sein. Weitere Symptome eines Mangels sind Durchfall, Austrocknung der Haut und der Schleimhäute und somit ein erhöhtes Krankheitsrisiko.
Über Käse, Butter, Margarine, Leber, Eigelb, Karotten, Grünkohl, Spinat, Paprika, Petersilie und Aprikosen können wir Vitamin A aufnehmen.

Vitamin D
Ohne Vitamin D kommt unser Kalziumhaushalt durcheinander. Es hält dort Ordnung und ist eine Vorstufe von vielen Hormonen – und es ist wichtig für den Knochenaufbau.
Fehlt es unserem Körper an Vitamin D, kann es zu Veränderungen am Knochensystem, den Muskeln und den Bändern kommen; das ist vor allem im Säuglingsalter der Fall. Leiden Erwachsene an einem Vitamin D-Mangel, kann Osteoporose, also Knochenschwund, die Folge sein.
Lieferanten von Vitamin D sind vor allem tierische Produkte wie Fisch, Eier, Milch und Butter.

Vitamin E
Vitamin E wird in unserem Körper für die Zellbildung benötigt.
Herrscht ein Mangel an diesem Vitamin, kann sich das durch die Rückbildung von Muskeln und durch eine Veränderung der Funktion der Zellmembranen bemerkbar machen.
Zu uns nehmen können wir Vitamin E über Weizenkeime, aber auch über pflanzliche Fette.

Vitamin K
Vitamin K ist wichtig für unser Blut. Es wird für die Herstellung bestimmter Eiweißstoffe im Blut benötigt und ist auch für die Blutgerinnung sehr wichtig.
Nehmen wir zu wenig Vitamin K zu uns, kann es zu einer Blutverdickung kommen. Andererseits kann durch Vitamin K das Blut auch verdünnt werden, beispielsweise wenn ein Blutgerinnsel droht.
Lieferanten von Vitamin K sind Sauerkraut, Spinat, Rosenkohl, Sonnenblumenöl, Rotkohl und Hühnerinnereien.

Vitamin B1
Das Vitamin B1 kurbelt in unserem Körper den Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel an. Des Weiteren ist es wichtig für die Erregung der Nervenzellen und der Weiterleitung der Signale an das Gehirn.
Ein Mangel an Vitamin B1 äußert sich häufig in einer verminderten Reaktionszeit.
Vitamin B1 kommt in Getreide, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Fleisch vor.

Vitamin B2
Ausgenommen vom Vitamin B1 werden alle B-Vitamine zum so genannten Vitamin B-Komplex zusammengefasst. Dabei haben die B-Vitamine auch ähnliche Wirkungsweisen auf unsere Körper.
Vitamin B2 im speziellen ist an der Blutbildung und am Eiweißstoffwechsel beteiligt. Somit ist es besonders wichtig für die stoffwechselreichen Organe wie Leber, Herz und auch Niere.
Bekommt unser Körper nicht genügend Vitamin B2, kann sich das in einer eingeschränkten Tätigkeit von Leber, Herz oder Niere auswirken. Des Weiteren fühlt man sich dann häufig müde und schlaff, leidet an Konzentrationsmangel, bekommt Risse in der Mundschleimhaut, entzündete Augen und in einigen Fällen sogar Migräne.
Deshalb ist es wichtig Vitamin B2 über Vollkornprodukte, Käse, Milch, Broccoli, Spinat, Pilze, Hülsenfrüchte und Fleisch in ausreichender Menge aufzunehmen.

Vitamin B6
Das Vitamin B6 wird benötigt zum Aufbau von Nervensträngen und der Verstoffwechselung von Eiweißen.
Gerade Frauen, die mit Regelbeschwerden zu kämpfen haben, sollten viel Vitamin B6 zu sich nehmen. Die Mangelerscheinungen decken sich mit denen vom Vitamin B2.
Enthalten ist das Vitamin B6 vor allem in Fleisch, Wurstwaren, Eiern und Butter.

Vitamin C
Das Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin. Es beeinflusst die Stoffwechselvorgänge in unseren Zellen, unterstützt die Bildung von Hormonen und bestimmter Stoffe in unserer Haut und den Schleimhäuten und festigt außerdem das Gewebe.
Ein typischer Vitamin C-Mangel ist der Skorbut – bei Säuglingen kann es durch zu wenig Vitamin C zu Entwicklungsstörungen bei Zähnen und Knochen und außerdem zur Störung der Herztätigkeit und zu Hautblutungen kommen.
Vitamin C ist in Zitrusfrüchten, frischem Obst und Gemüse reichlich enthalten.

Folsäure
Die Folsäure wird bei der Blutbildung und dem Herstellen der Erbsubstanz benötigt. Außerdem spielt sie eine wichtige Rolle in der Funktion der Schleimhäute und des Verdauungstrakts.
Liegt ein Mangel an Folsäure vor, wird  die Bildung der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Thrombozyten gestört.
Die Folsäure ist in fast allen pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln enthalten.

Wie kann Vitaminmangel festgestellt werden?

Die sicherste Methode um Mangelerscheinungen zu entdecken, ist die Blutabnahme beim Arzt. Am besten geschieht das auf nüchternen Magen, d.h. man sollte mindestens 12 Stunden vor nichts mehr essen oder trinken. Einzig Wasser in kleinen Mengen ist erlaubt. So kann das Ergebnis nicht verfälscht werden.

Fazit

Es ist eigentlich gar nicht so schwer eine ausreichende Menge an Vitaminen zu sich zu nehmen – schließlich sind sie in den meisten Nahrungsmitteln enthalten. Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung braucht man einen Mangel an den wichtigen Körperhelfern nicht befürchten.

Autor:  Ghostwriter

Artikel Link: http://www.articolos.de/artikel/Vitamine-und-was-sie-bewirken/

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