Die Wirtschaftsinformatik ist aus den Disziplinen
Betriebswirtschaft und Informatik hervorgegangen und beschäftigt sich mit der
Entwicklung, Einführung und Nutzung von Software, die betrieblichen
Informations- und Kommunikationssystemen dient. Zu den Arbeitsgebieten der
Wirtschaftsinformatik gehört z.B. Daten-, Informations- und Prozessmanagement.
Ziel ist es, mit Hilfe von neu entwickelten Systemen die Produktivität und
Effektivität von Unternehmen zu verbessern. Zu dem Gebiet des
Informationsmanagements gehört beispielsweise die Vernetzung der Mitarbeiter,
die über die reine Verbesserung der Informationsweitergabe innerhalb des
Unternehmens hinausgeht und sich auch um soziale Fragen im Betrieb bemüht. Die
Wirtschaftsinformatik ist in Deutschland nicht nur ein frei wählbarer
Schwerpunkt bei der Betriebwirtschaftslehre, sondern ebenfalls ein eigener
Studiengang, der in der Regel mit einem Diplom abgeschlossen wird und von
zahlreichen Fachhochschulen und Universitäten angeboten wird. Die vor allem in
Baden-Württemberg bestehenden Berufsakademien bieten die Ausbildung eines
Wirtschaftsinformatikers mit stärkerem Praxisbezug an.